Tag 1 Fotosafari Krüger Nationalpark

Den Auftakt zu unserer 5 tägigen Fotosafari in Südafrika machen wir im Tshukudu Privat-Wildreservat, welches an den 20’000 km² grossen Krüger Nationalpark angrenzt. Gleich nach unserer Ankunft im Reservat und nach dem Bezug unserer Unterkünfte, begeben wir uns auf unsere erste Pirschfahrt in den afrikanischen Busch. Wir sitzen in einem offenen Safarifahrzeug und geniessen die angenehm warme Briese auf unserer Fahrt ins Ungewisse. Voller Spannung fragen wir uns, was wir wohl als erstes zu sehen bekommen. Die Antwort zu dieser Frage lässt nicht lange auf sich warten, denn da sind sie schon, die Elefanten. Schnell sind die Kameras zur Hand und die ersten Fotos auf dieser Fotosafari sind geschossen. Wir weilen einige Minuten mit den Riesensäugern. Da wir in einem privaten Wildreservat sind, kennen sich Tier und Führer teilweise. So auch einer der Elefanten und unser Führer; Andrew. Nachdem der Elefant unseren Guide erkannt hat, läuft er gemütlichen Schrittes zu unserem Jeep herüber um Andrew hallo zu sagen. Nach dieser Begegnung geht die Fahrt weiter. Langsam fahren wir über Stock und Stein. Als wir aus einer Kurve kommen entdecken wir einige Gnus und nicht weit davon entfernt einige Giraffen. Fleissig werden Fotos geschossen. Weiter geht die Fahrt in den Sonnenuntergang. Da, vor uns eine Herde Büffel beim Abendessen!

Gnu im Krüger Nationalpark aufgenommen auf einer Fotosafari mit PilArt Fotoreisen

Ein Gnu in der Abendsonne. Aufgenommen auf unserer Fotosafari im September 2016

Wegen der Dürre die zurzeit in weiten Teilen Afrikas herrscht, wird die Nahrung für viele Tiere knapp. So auch in der Region des Krüger Nationalpark. Das ausbleiben des Regens ist für den Krüger problematisch, weil wegen der Trockenheit nicht genügend Nahrung nachwächst und das Wasser zum Trinken für die Tiere knapp wird. Diesem privaten Reservat bleibt nichts anderes übrig, als einen Teil der Tiere mit Zusatznahrung zu versorgen. Die Büffel und einige andere Pflanzenfresser bekommen somit regelmässig Heu um sie vor dem Hungertod zu bewahren. Das ist natürlich keine Option für den Krüger und somit gibt es jetzt schon Tiere die aufgrund der Nahrungsknappheit sterben.

Büffel im Krüger Nationalpark aufgenommen auf einer Fotosafari mit PilArt Fotoreisen

Ein Büffel beim Fressen von Heu. Aufgenommen auf unserer Fotosafari im September 2016

Wir verweilen mit den Büffeln und versuchen eine optimale Position für gute Fotos zu finden. In der Zwischenzeit ist die Sonne schon recht tief und bietet somit ein angenehm warmes und weiches Licht. Damit sind die idealen Voraussetzungen für ansprechende Fotos geschaffen.

Weiter geht die Fahrt in den Busch. Andrew versucht nun Löwen zu finden. Querfeldein geht es nun durch unwegsames Gelände, ab von Strassen durchs Dickicht. Plötzlich erspäht unser Guide drei Löwen. Es ist ein Männchen mit zwei Löwinnen. Alle drei liegen auf dem Boden und ruhen sich für die Nacht aus. Wir alle sind fleissig und beginnen unsere Speicherkarten zu füllen. Wir beobachten die Drei bestimmt etwa 10 Minuten. Gelegentlich steht einer der Löwen auf um sich die Füsse zu vertreten um sich dann wieder in die warme Abendsonne zu legen.

Löwe im Krüger Nationalpark aufgenommen auf einer Fotosafari mit PilArt Fotoreisen

Der erwähnte Löwe ohne die Löwinnen. Aufgenommen auf unserer Fotosafari im September 2016

Nun muss Andrew wieder den Weg zurück zum Feldweg finden, denn unser nächster Termin ist der Sonnenuntergang am Wasser. Nach einer kleinen Irrfahrt sind wir wieder auf der richtigen Fährte und kommen auch rechtzeitig am Wasser an. Es ist ein Wasserloch wo die Wildtiere regelmässig zum Trinken vorbei kommen. Ausser ein paar Krokodilen und einigen Nilpferden mit einem Baby, ist an diesem Abend nicht viel mehr zu sehen. Wir alle stossen auf einen Erfolgreichen ersten Tag an und geniessen dabei einen malerischen Sonnenuntergang in der afrikanischen Steppe.

Im Dunkel der Nacht fahren wir zurück zu unserem Camp. Andrew schwenkt dabei einen Suchscheinwerfer von links nach rechts durch den Busch und wieder zurück. Hier und da funkeln zwei Augen im Scheinwerferlicht auf. Unweit von unserer Unterkunft erblicken wir zwei Geparde die wohl auf der Jagt sind. Diese sollen wir dann Morgen noch persönlich kennenlernen.

In der Zwischenzeit ist es bereits 19:00Uhr und somit Zeit für unser Nachtessen. Zufrieden und mit vollem Magen gehen wir alle früh zu Bett. Morgen werden wir um 5 Uhr aufstehen und auf einen kleinen Marsch durch den Busch gehen.

Ende 1. Tag

Fortsetzung folgt!

 

Lust auf eine Safari oder Fotosafari bekommen? Hier mehr Informationen zu PilArt Fotoreisen 
  • Der zweite Tag; Spaziergang mit einem Gepard
  • Dritten Tag, von Schakalen und Hyänen bis hin zu brutalen Krokodilen
  • Am vierten Tag die Big 5 und Leoparden fotografieren

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